Die Schublade kennst du: Da stapeln sich die Kunstwerke aus Kindergarten und Grundschule, weil man sie ja unmöglich wegwerfen kann – aber 40 Bilder an der Wand gehen eben auch nicht. Hier kommt die Lösung, die gleichzeitig das beste Großeltern-Geschenk ever ist: Du verwandelst die schönsten Zeichnungen in Kühlschrankmagnete.
Das geht mit bedruckbarer Magnetfolie erstaunlich einfach: Zeichnung digitalisieren, drucken, ausschneiden, fertig. Kein Kleben, kein Laminieren, kein Bastelstress – die Folie IST der Magnet.
Du brauchst:
… die Lieblingskunstwerke deiner Kinder
… Magnetfolie Inkjet von SKULLPAPER (bedruckbare weiße Magnetfolie für Tintenstrahldrucker)
… einen Tintenstrahldrucker
… ein Smartphone oder einen Scanner
… eine Schere
Schritt 1: Die Kunstwerke digitalisieren
Scanner ist ideal, aber das Smartphone reicht völlig: Leg die Zeichnung bei Tageslicht auf den Boden ans Fenster, fotografiere sie möglichst gerade von oben (Schatten vermeiden – nicht über das Bild beugen). Viele Handys haben einen Dokumenten-Scan-Modus, der das Bild automatisch begradigt und aufhellt – perfekt dafür.
Kleiner Qualitäts-Boost: Zieh in der Foto-App Helligkeit und Sättigung leicht hoch, dann leuchten die Filzstiftfarben später auf dem Magneten wie frisch gemalt.
Schritt 2: Anordnen und drucken
Öffne Word oder Canva und ordne mehrere Zeichnungen auf einer A4-Seite an – so nutzt du die Magnetfolie optimal. Bewährte Größen: 5–8 cm pro Motiv für den Kühlschrank. Je nach Größe passen 6–12 Kunstwerke auf einen Bogen.
Dabei kannst du ruhig mischen: die Strichmännchen-Familie, das Lieblingstier, die unvermeidliche Sonne mit Gesicht. Auch schön: unter jedes Motiv klein den Namen und das Alter setzen ("Mia, 4") – in zwanzig Jahren bist du dankbar dafür.
Dann druckst du den Bogen mit deinem Tintenstrahldrucker direkt auf die weiße, bedruckbare Seite der Magnetfolie – höchste Druckqualität einstellen, einzeln zuführen, fertig. Kein Spiegeln nötig, kein Wasserbad, keine Fixierung: Was aus dem Drucker kommt, ist schon der fertige Magnet am Stück.

Schritt 3: Ausschneiden – gern mit Kind
Jetzt schneidest du die Motive aus – mit einer normalen Haushaltsschere, die Folie lässt sich schneiden wie dicker Karton. Zwei Stile funktionieren:
Entlang der Kontur: Du schneidest grob der Zeichnung entlang – wirkt verspielt und betont die Form.
Als Rechteck oder Kreis: Schneller und wirkt wie ein kleines gerahmtes Bild.
Das Ausschneiden ist übrigens der perfekte Moment, die Künstler selbst einzubinden – ab Schulalter schaffen die das mit Begeisterung selbst. Und dann: einfach an den Kühlschrank damit. Kein Kleben, kein Trocknen, der Magnet hält sofort.

Das Geschenk, das Großeltern wirklich wollen
Hand aufs Herz: Oma und Opa haben schon drei Schals und jede Duftkerze dieser Welt. Aber ein Satz Magnete mit den Original-Kunstwerken der Enkel? Da ist die Rührung programmiert. Pack vier, fünf Magnete in eine kleine Schachtel – fertig ist das Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk, das garantiert einen Ehrenplatz bekommt.
Weitere Ideen, die sich bewährt haben:
Das Jahres-Update: Jedes Jahr ein neuer Magnet vom aktuellen Lieblingsbild – so entsteht am Kühlschrank eine kleine Galerie, die mitwächst
Magnetische Einkaufsliste-Halter aus den Kunstwerken
Für Patentante und Patenonkel: das gemalte Porträt von ihnen als Magnet (Lachgarantie)
Funktioniert übrigens auch mit Fotos: das Urlaubsbild oder Haustier-Porträt als Magnet

Die Schublade mit den Kunstwerken wird trotzdem nicht leer – aber die besten Stücke hängen jetzt da, wo man sie jeden Tag sieht. Und beim nächsten Besuch zeigt Oma garantiert jedem Gast ihren Kühlschrank.
Viel Freude beim Verewigen!
Ronny


